Vorhaltungen Hamlets an Ophelia (Reproches d‘Hamlet à Ophélie) Delacroix Eugène(1798-1863) Copyright RMN GRAND PALAIS Droits Réservés.

Eine Anlehnung an HAMLET von Shakespeare.

(Teil 1) Warum Leidenschaft Leiden schafft?

Hamlet, der junge dänische Prinz, ist die bekannteste Person in der Weltliteratur: Warum ist er der Hauch der Jugend, die ewig währt? Niemals wird die Jugend vergehen. Weil Altern erst durch sie möglich ist. Der Sinn des Alterns ist das Sterben. Der jugendliche Stolz, sucht Reue und Sühne. Unbewußt – nicht wissend – dass es um Vergebung geht. Nicht um die böse Tat. Es ist erstaunlich, wie sich aus einer jugendlichen Sensibilität(Leidenschaft) eine Abneigung(Perversion) entwickeln kann. Der junge Prinz hat ein reines Herz, das im verbietet, Missbrauch zu akzeptieren. Zu spät, nimmt er den Missbrauch wahr. Das Unglück(der Königsmord) ist geschehen; deshalb sein Versuch der Bestrafung(Rache). Hamlet ist ein gutes Beispiel einer alltäglichen Situation. Um Missbrauch zu vermeiden, bestraft er sogar seine große Liebe, Ophelia, für ihre wundersamen Tugenden, die Reinheit ihres Herzens und Offenheit ihrer Kommunikation, …geh in ein Klosterwir wollen von Heirat nichts mehr wissen….warum würdest du Sünder gebären wollen?…Jede seiner Annäherungen erlischt vor ihren Augen, ist doch für ihn der Mensch die Quintessenz des Staubes. Nachdem er vom Geist des Vaters aufgefordert wird den Königsmord zu rächen, verbannt er Ophelia aus seinem Herzen, um sich der Rache zu widmen. Beide überleben die Situation nicht. Ophelia begeht Selbstmord aus Verzweiflung. Hamlet und Ophelias Bruder töten sich im Duell.

Unsterbliche Erotik

Es gibt Stimmen in der Literatur, die sagen, dass Hamlet und Ophelia an der geheimnisvollen Krankheit Erotomanie(Liebeswahn) leiden. Der Prinz an erotischer Melancholie; seine Geliebte an sexueller Ektase. Anstatt ihre Liebe zu leben, übergeben sie sich hilflos der Nichtkommunikation, der Erotik, die aus der Liebe ein fantastisches Konstrukt macht.

Die Antwort auf die weltberühmte Frage in Hamlet von Shakespeare: Sein? oder Nichtsein?…ist die Asche der Toten, die Gedanken dominiert und die Schönheit des Lebens blockiert.

Es sei denn, die Unsterblichkeit wird durch die Liebe erlöst um zu sterben.(Recherchiert Petra Raguz.)

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